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Der richtige Weg zur richtigen Matratze

Das Zitat eines Facharztes für Orthopädie bringt es auf den Punkt: «Es gibt kein Produkt im Alltag, das länger seinen Einfluss auf den Körper ausübt als die Schlafunterlage. Aus medizinischer Sicht ist es daher unerlässlich, dem Körper eine orthopädisch korrekte Schlafunterlage zu bieten.» Dieses Zitat zeigt Ihnen den Weg, den Sie gehen müssen, um die richtige Schlafunterlage für einen tiefen und gesunden Schlaf zu finden.

Was ist eigentlich eine Matratze?

Eine Matratze ist in der Regel ein auf Lattenroste oder Unterfederungen gelegtes Polster, das ein komfortables Liegen ermöglicht. Die Kombination von Matratze und darauf abgestimmtem Lattenrost wird als Bettsystem bezeichnet.

Ein wenig Geschichte ...

Das Wort Matratze kommt von dem früh-italienischen Wort «materazzo», das seinerseits auf das arabische Wort «matrah» «Bodenkissen» zurückgeht. Vorläufer heutiger Matratzen gab es schon im Altertum. Matratzen, die dem modernen Typ nahekommen, waren bis in die Neuzeit zumeist purer Luxus und nur den höheren Schichten vorbehalten, sie bestanden meist aus Kissen. Das gemeine Volk schlief auf harter Unterlage, mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllten Säcken. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurden Matratzen, die meist von Sattlern hergestellt und oft dreiteilig waren, bei der bürgerlichen Schicht populär. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind die Ansprüche an Matratzen und auch Lattenroste deutlich gestiegen. Neue Füllstoffe wie Latex oder Polyurethanschaum sind nunmehr marktbeherrschender Standard.

Beachten Sie folgende Regeln beim Matratzenkauf

Damit Ihre Matratze kein Fehleinkauf wird, geben wir Ihnen folgende Tipps mit:
Es ist wichtig, dass man sich gut überlegt, worauf man beim Kauf einer Matratze besonders achten sollte. Rückenschmerzen oder übermässiges Schwitzen können Folgen einer falschen Matratze sein.

Matratze und Lattenrost aufeinander abstimmen

Wer morgens gerädert aufwacht und sich über Rückenschmerzen beklagt, obwohl er eine hochwertige Matratze gekauft hat, sucht oft vergebens nach dem Grund für die verspannte Rückenmuskulatur. Dieser lässt sich meist unter der Matratze finden und ist nicht gleich offensichtlich: Der falsche Lattenrost, auch Unterfederung genannt. Die Kombination von Lattenrost und Matratze sollte also immer stimmen.
Die gängigsten Matratzen wie Federkern, Latex- oder Schaumstoffmatratzen benötigen einen Lattenrost als Unterkonstruktion. Boxspringbetten allerdings bestehen aus einer Federkernbox und Federkernmatratze.
Ein Lattenrost ersetzt eine schlechte Matratze nicht, sondern unterstützt sie. Bei den Lattenrosten gibt es mehrere Sorten, beispielsweise Federholzrahmen, Tellerrahmen, Mehrzonen-Lattenrost, verstellbarer Lattenrost, Elektro-Lattenrost, Bio-Lattenrost.
Grundsätzlich gibt es kein Patentrezept für die richtige Lattenrost-Matratzen-Kombination. Wichtig sind Schlafgewohnheiten, Körpergrösse und -gewicht oder allenfalls körperliche Einschränkungen.

Für zwei Personen – zwei Lattenroste

Ab einer Breite von 1,60 Metern wird zu zwei einzelnen Lattenrosten geraten. So kann die Matratze besser gestützt und auch individuell eingestellt werden, wenn Sie zu zweit im Bett schlafen.
Bei zwei Lattenrosten müssen nicht zwingend zwei Matratzen gekauft werden. Gerade für eine Person bietet eine durchgängige Matratze mehr Liegekomfort, da es keine unschöne Besucherritze gibt oder Unebenheiten entstehen.
Wenn Sie zu zweit im Bett schlafen, sieht es ein wenig anders aus. Gewichtsunterschiede können dazu führen, dass die Bewegungen des Partners bei einer durchgehenden Matratze übertragen werden, und daher zu einem unruhigen Schlaf führen. Bei einem Gewichtsunterschied ab 15 Kilogramm empfehlen wir Ihnen zwei einzelne Matratzen. So kann individuell entschieden werden, welchen Härtegrad die Matratze haben soll. Matratzenbezüge lassen sich leichter zum Waschen abnehmen und wieder anziehen.
Um die sogenannten ungemütlichen Ritzen zu verschliessen, gibt es Möglichkeiten wie beispielsweise Matratzenauflagen. Diese sind mit einem dünnen Schaumstoff gefüllt und erhöhen den Komfort.
Mit einem Matratzenkeil oder auch Lückenfüller genannt, kann die unangenehme Ritze ebenfalls ausgefüllt werden.

Richtige Grösse ist entscheidend

Hier kommt es darauf an, ob man lieber eng aneinander gekuschelt schläft, oder sich lieber weit ausstreckt und viel Platz braucht. Ob die Matratze 1,40 Meter oder 1,80 Meter breit sein soll, ist eine individuelle und private Entscheidung. Was aber dringend beachtet werden muss, ist die Länge der Matratze. Idealerweise soll die Matratze 15 Zentimeter länger sein als der eigene Körper. Matratzen können heute auch in Sonderlänge geliefert werden.
Die Grösse der Matratze sollte ebenfalls der Grösse des Schlafzimmers angepasst sein, grosse Zimmer, grössere Betten; kleine Zimmer, kleinere Betten.

Welches Material soll gewählt werden?

Federkern, Latex, Kaltschaum, Boxspring – bei so viel Auswahl verliert man schon schnell einmal die Übersicht. Es ist vorteilhaft, wenn bei der Auswahl auf das eigene Kälte- oder Wärmeempfinden geachtet wird. Wer nachts viel schwitzt, setzt lieber auf Federkernmatratzen. Sie zeichnen sich durch eine geringe Wärmedämmung aus und transportieren besonders gut Feuchtigkeit ab. Wer nachts eher friert und schnell kalte Füsse bekommt, dem wird zur Latexmatratze geraten. Durch eine besonders gute Wärmeisolation geht weniger Körperwärme verloren.

Der richtige Matratzenbezug ist entscheidend

Ein guter Matratzenbezug sollte nicht nur abnehmbar, sondern auch möglichst elastisch sein, um sich an die Matratze anpassen zu können. Man unterscheidet hauptsächlich in Drell, Frottee oder Doppeltuch.
Unter Drell versteht man einen dichtgewebten Stoff, der sehr strapazierfähig ist, für Menschen geeignet, die gerne etwas härter liegen. Vielfach ist dieser Bezug aber nicht abnehmbar und daher etwas weniger hygienisch als andere Bezüge.
Frottee-Bezüge sind ideal für Menschen, die viel schwitzen. Der Frotteebezug aus Baumwolle ist sehr saugfähig, kann problemlos abgenommen und immer wieder gewaschen werden. Durch zu vieles Waschen kann allerdings die Form «ausgeleiert» werden.
Beim Doppeltuch handelt es sich um einen Jersey-Stoff, der besonders elastisch und gleichzeitig atmungsaktiv und saugfähig ist – also auch geeignet für Menschen, die eher schwitzen.

Der Härtegrad sollte dem Körpergewicht angepasst werden

Härtegrade sind meist mit der Bezeichnung H1 bis H5 angegeben. Diese Härtegrade bewegen sich von weich, mittelfest, mittel, fest, extra-fest bis hin zu ultra-fest. Dabei ist das Körpergewicht entscheidend. Die meistverkaufen Matratzen bewegen sich zwischen H2 und H3. Für Paare werden zwei einzelne Matratzen empfohlen, bei denen auch der Härtegrad unterschiedlich sein kann.

Sie sehen, der richtige Matratzenkauf ist nicht so einfach. Es ist nicht unbedingt die teuerste Matratze die beste. Daher ist es wichtig, dass Sie sich von unserem geschulten Personal beraten lassen. Der Liegekomfort im Bett ist das Allerwichtigste, jeder muss sich die Matratze nach seinen eigenen Bedürfnissen aussuchen. Dabei sollte man sich unbedingt auf die Matratzen legen und ausprobieren, welche Matratze sich am angenehmsten anfühlt und einem ein tolles Liegegefühl vermittelt.
Wir freuen uns, wenn Sie sich für einen Matratzenkauf in unserem Haus entscheiden. Gerne zeigen wir Ihnen unser grosses Angebot, beraten Sie gerne und hoffen, dass wir dabei Ihren individuellen Wünschen gerecht werden können.

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